Klinik für Pneumologie

Lungenfachklinik im Herz-Kreislauf-Zentrum Rotenburg

Hochmodernes Kompetenzzentrum auf Universitätsniveau
COPD, Lungenemphysem, pulmonale Hypertonie, fibrosierende Lungenerkrankungen (Lungenfibrose), bronchiales Asthma, Schlafapnoe, Narkolepsie oder Pleuraerkrankungen: In unserer Klinik für Pneumologie behandeln wir das gesamte Spektrum an Lungen- und Atemwegserkrankungen. Dazu gehören sowohl die invasive Diagnostik mittels einer hochmodernen Endoskopie-Einheit als auch die interventionelle Therapie und die Thoraxchirurgie in Zusammenarbeit mit der Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie. Als innovative Lungenklinik bieten wir somit cardio-pulmonalen Patienten die Möglichkeit, umfassend und ganzheitlich in einer einzigen Einrichtung versorgt zu werden. Schließlich treten Herz- und Lungenerkrankungen in vielen Fällen als eng verknüpftes Duo auf. Darüber hinaus sind wir für Beatmungspatienten und deren Angehörige ein kompetenter Ansprechpartner in Sachen Beatmungsentwöhnung (Weaning) und betreuen bis zu vier Betten in unserem akkreditierten Schlaflabor. Sie möchten mehr über uns erfahren? Gerne stehen wir Ihnen für weitere Informationen über unsere Lungenfachklinik zur Verfügung.

Medizinische Schwerpunkte unserer Lungenfachklinik

Obwohl wir in unserer Klinik für Pneumologie alle Erkrankungen von Lunge- und Bronchialsystem behandeln, besitzen wir einige spezielle Schwerpunkte:

COPD / Chronisch obstruktive Lungenerkrankung

COPD gehört zu den häufigsten Todesursachen weltweit und betrifft vorwiegend Raucher, kann aber auch bei langjährigen Passivrauchern, extremer Luftverschmutzung oder einer geschwächten Immunabwehr auftreten. COPD-Patienten leiden unter Lungenfunktionsveränderungen aufgrund einer chronisch obstruktiven Bronchitis; in besonders schweren Fällen kann ein Lungenemphysem hinzukommen. Zu den Symptomen zählen eine erschwerte Ausatmung, Atemnot unter Anspannung, Husten und vermehrter Auswurf. Auch andere Organsysteme wie das Herz-Kreislauf-System oder die Psyche werden durch die Erkrankung maßgeblich beeinflusst. Es liegt auf der Hand, dass eine COPD-Diagnose für die betroffenen Personen einen gravierenden Lebenseinschnitt bedeutet. Bereits leichte alltägliche Aktivitäten können zu Luftknappheit führen, so dass zahlreiche COPD-Kranke jegliche "Anstrengung" vermeiden und dadurch nach und nach in die soziale Isolation rutschen. Eine Behandlung in unserer Lungenfachklinik kann das Fortschreiten der Lungenerkrankung verhindern, Beschwerden lindern und Exazerbationen und Begleiterkrankungen vorbeugen. Bewährt haben sich eine medikamentöse Therapie nach dem Stufenschema der COPD-Leitlinien, ein Nikotinentzug und regelmäßige körperliche Aktivitäten. Bei besonders gravierenden Verläufen kommen gegebenenfalls eine Sauerstofflangzeittherapie oder eine endoskopische Lungenvolumenreduktion zum Einsatz; beide Verfahren sind in unserer Lungenklinik möglich.

Pulmonale Hypertonie / Lungenhochdruck

Menschen mit chronisch erhöhtem Blutdruck im Lungenkreislauf haben mit massiven Einbußen der Lebensqualität zu kämpfen. Sie leiden unter Kurzatmigkeit, Atemnot, Brustschmerzen, Wassereinlagerungen in den Beinen und einer geringeren physischen Belastbarkeit. Die Symptome sind vielfach unspezifisch und können ebenfalls auf andere Krankheiten zurückgeführt werden, so dass die Betroffenen nicht selten eine Odyssee von Arzt zu Arzt durchlaufen, bis ihnen endlich geholfen werden kann. Obwohl die Erkrankung nach wie vor nicht heilbar ist, sind die Behandlungserfolge umso größer, je früher die Diagnose gestellt wird. Als "Zertifiziertes Hypertonie-Zentrum DHL®" und durch die enge Zusammenarbeit mit unserer Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie und der Klinik für Kardiologie und Angiologie gewährleisten wir Hochdruckpatienten maximale Sicherheit und eine äußerst hohe Behandlungsqualität. Die ganzheitliche Therapie in unserer Lungenfachklinik wird individuell nach den europäischen Behandlungsleitlinien für pulmonale Hypertonie durchgeführt und beinhaltet ggf. auch eine herzchirurgische Begleitung. Als Folge werden die Atemwege entlastet, die körperliche Leistungsfähigkeit gestärkt und einer Verschlimmerung der Lungenerkrankung vorgebeugt.

Invasive und nicht-invasive Beatmung & Weaning

Die Entwöhnung eines mechanisch beatmeten Menschen vom Beatmungsgerät kann je nach Einzelfall auf völlig unterschiedliche Art und Weise stattfinden, gestaltet sich in der Praxis jedoch häufig schwierig. Je länger der Patient beatmet wurde, desto beschwerlicher und langwieriger verläuft in der Regel das Weaning. Schließlich wird die Atemmuskulatur bereits nach wenigen Tagen der künstlichen Beatmung maßgeblich geschwächt. Dementsprechend ist die Rückkehr zur Eigenatmung für den Beatmungspatienten und seine Angehörigen eine besonders belastende Zeit, die mit vielen Zweifeln und Ungewissheit verbunden ist. Dennoch schaffen es rund 65 Prozent aller Patienten mit prolongiertem Weaning durch ein individuelles Behandlungskonzept wieder selbstständig zu atmen. Als Weaning- und Beatmungszentrum begleiten wir Beatmungspatienten in interdisziplinären Teams aus Fachärzten der Pneumologie und Inneren Medizin, Pflegefachkräften und Therapeuten auf dem schwierigen Weg in die Selbständigkeit. Unsere technische Ausstattung entspricht den neuesten medizinischen und technischen Standards und beinhaltet spezielle Intensiv- und Weaning-Betten, modernste Beatmungsgeräte und periphere Beatmungsstationen.

Schlafmedizinisches Zentrum

Unser seit 1995 durch die Deutsche Gesellschaft für Schlafmedizin und Schlafforschung als Schlafmedizinisches Zentrum anerkanntes Schlaflabor bietet die Möglichkeit, eine ambulante Schlafdiagnostik vornehmen zu lassen. Unser Angebot richtet sich sowohl an Betroffene mit einem Schlafapnoe-Syndrom als auch Insomnie-Patienten und Personen mit Schlafrhythmusstörungen oder dem Restless Legs-Syndrom. Durch eine Analyse des nächtlichen Schlafverhaltens, einer sogenannten Polysomnografie, werden die Ursachen der Tagesmüdigkeit ermittelt, was für Menschen mit Schlafproblemen oft eine enorme Erleichterung bedeutet. Endlich lässt sich nachvollziehen, weshalb sie tagsüber so müde sind und mit häufigen Leistungseinbußen zu kämpfen haben. Sollte bei Schlafapnoe eine nicht-invasive (NIV) Beatmungsnotwendigkeit vorliegen, erhalten die Betroffenen eine Verordnung für ein NIV-Gerät, das im Anschluss von uns eingestellt wird. Ebenso schulen wir den Patienten in der Anwendung.

Sie leiden an Problemen mit der Lunge?

Chronische Lungenerkrankungen gehen ebenso wie Herzkrankheiten häufig mit Atemschwierigkeiten und körperlicher Schwäche einher und können unbehandelt weitere Folgeerkrankungen nach sich ziehen. Daher sollten die Diagnostik und Behandlung so schnell wie möglich erfolgen. Die Privatambulanz unserer Klinik für Pneumologie steht Ihnen für eine umfangreiche Befunderhebung durch Herrn Professor Dr. med. Ulrich Wagner zur Verfügung; die weiterführende Behandlung erfolgt in unserer Lungenfachklinik. Wenn Sie von Ihrem Lungenfacharzt eine Verordnung zur Krankenhauspflege erhalten haben, sind Sie uns ebenfalls jederzeit willkommen. Für die Anmeldeformalitäten kommen Sie bitte einfach bei uns vorbei!

Chefarzt
Prof. Dr. med. Ulrich Wagner




Ansprechpartner

Ulrich Wagner

Professor Dr. med. Ulrich Wagner
Tel. 06623 / 88 6501
Fax 06623 / 88 6525

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Ulrich Wagner

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Chefarzt
Allg. u. interventionelle Pneumologie, Pneumoonkologie, Beatmungsmedizin


Herz- und Kreislaufzentrum
Heinz-Meise-Straße 100
36199 Rotenburg a.d. Fulda


Tel.: 06623 / 88 6501
Fax: 06623 / 88 6525

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