Klinikum Antrag erhält grünes Licht aus Wiesbaden

Der Geschäftsführer der Klinikum Bad Hersfeld GmbH Rolf Weigel und der Aufsichtsratsvorsitzende Landrat Torsten Warnecke sehen in der nachdrücklichen Unterstützung des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration für einen Förderantrag ein sehr positives Signal. Wurde doch nach monatelanger Vorbereitung im Februar 2022 ein Förderantrag zur Konzentration der akutmedizinischen Angebote am Klinikum in Bad Hersfeld gestellt. Mit einem geplanten Investitionsvolumen von 172,6 Mio. Euro sollen danach die akutmedizinischen Leistungen am Klinikstandort Bad Hersfeld in einem Neubau zukünftig erbracht werden. Maßgeblich wird dabei der akutmedizinische Teil des Herz-Kreislauf-Zentrums sein. Dafür ist ein Erweiterungsbau mit rund 45.000 qm geplant.

Das Konzept war mit dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration und den Landesverbänden der Krankenkassen in Hessen abzustimmen, um Fördermittel aus dem Krankenhausstrukturfonds beantragen zu können. In mehreren Gesprächsrunden wurde das medizinische Gesamtkonzept der Klinikum Bad Hersfeld GmbH erörtert. Beide Partner, das Hessische Ministerium für Soziales und Integration und die Landesverbände der Krankenkassen, unterstützen das Vorhaben des Klinikums.

Im Einvernehmen mit den Krankenkassen hat das Hessische Ministerium für Soziales und Integration Sozialministerium 60 Mio. Euro Fördermittel beim Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS) in Bonn beantragt, die um weitere 60 Mio. Euro aus Landesmitteln aufzustocken sein werden, wenn das BAS den Förderantrag dem Grunde und der Höhe nach bewilligt. Somit könnten 120 Mio. Euro als Gesamtfördersumme für diese bereitgestellt werden. Das Vorhaben in Bad Hersfeld ist eines der Projekte der Landesregierung innerhalb des Strukturfonds II, in dem ein Gesamtvolumen von insgesamt rund 280 Mio. Euro für Hessen zur Verfügung steht.

Von einem „klaren Zeichen aus Wiesbaden und damit verbunden, einem deutlichen Bekenntnis zur Versorgung der Bürgerinnen und Bürger in Hersfeld-Rotenburg“ spricht Landrat Torsten Warnecke, der sich bei den vielen engagierten Beteiligten für deren Unterstützung bedankt.

„Mit diesen Fördermitteln wird es möglich sein, die medizinischen Kompetenzen des Klinikum Hersfeld-Rotenburg am Standort in Bad Hersfeld zu bündeln. Damit verbessern wir die stationäre Versorgung der Menschen in der Region, wir bieten moderne Medizin in zeitgemäßen Strukturen an und vermeiden kostenaufwändige Doppelvorhaltungen“, so Weigel.

Neben der Errichtung neuer Stationsbereiche werden der Zentral-OP und die Zusammenfassung der Intensivmedizin zu realisieren sein. Die kardiologische Funktionsdiagnostik, eine neue Radiologie und nicht zuletzt die zentrale Notaufnahme werden in diesem Erweiterungsbau angesiedelt.

Alle Beteiligten sind zuversichtlich, dass das BAS noch im Laufe dieses Jahres über den Förderantrag entscheidet.





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