Mehr Tempo für die Zukunft des HKZ
Bad Hersfeld, 09.07.2026 | In den Berichterstattungen über die Stadtverordnetenversammlung in Rotenburg wird unter anderem auch das Thema der Nachnutzung des Herz-Kreislauf-Zentrums thematisiert. Zur Beschlussfassung der Rotenburger Stadtverordnetenversammlung zur Zukunft der Gebäude auf dem Rodenberg merkt die Geschäftsführung an: Das Herz-Kreislauf-Zentrum wird in diesem und voraussichtlich bis in die spätere Jahreshälfte 2027 seine medizinisch hochwertigen und segensreichen Behandlungen und Eingriffe in Rotenburg anbieten. Damit unterstreicht das HKZ die Notwendigkeit seiner Leistungen für den Landkreis und die Region.
Positiv wird seitens des Klinikums zur Kenntnis genommen, dass man sich auch seitens der Stadt einbringen und die lokale Verantwortung proaktiv und mit entsprechend zeitlichem Vorlauf wahrnehmen möchte. Erfreulich ist auch die richtige zeitliche Einordnung, dass die Liegenschaft frühestens nach dem Umzug des HKZ in den Erweiterungsbau Nord in Bad Hersfeld einer Nachnutzung zugeführt werden kann. Leider wird jedoch der Eindruck erweckt, dass dieses wichtige Thema von den Beteiligten nicht mit gebotenem Nachdruck vorangetrieben wird.
Dabei hat das HKZ durch die strategische Zusammenarbeit mit dem Studienzentrum Rotenburg in den vergangenen Jahren nicht nur eine wirtschaftliche Auslastung von nicht mehr medizinisch genutzten Bereichen erreicht. Vielmehr konnte ein Beitrag zur Vermarktbarkeit der Liegenschaft auch in anderen Bereichen als dem der Gesundheit geleistet werden.
Die Geschäftsführung ist auf unterschiedliche Art und Weise nicht nur im Austausch mit dem Eigentümer sowie dessen Aufsichtsrat. Weitere wichtige Akteure wie der Bürgermeister der Stadt Rotenburg Herr Weber, die Wirtschaftsförderung des Landkreises Hersfeld-Rotenburg, die Marketing- und Entwicklungsgesellschaft Rotenburg a.d. Fulda und das Regionalmanagement sind einbezogen. In Arbeits- und Abstimmungstreffen werden dabei gezielt Möglichkeiten zur Vermarktung der Liegenschaft ausgelotet. Eigene Kanäle und Kontakte werden ebenfalls genutzt, um weitere Alternativen zu identifizieren. Die Platzierung der Liegenschaft im Rahmen der Möglichkeiten des Regionalmanagements, aber auch die direkte Kontaktaufnahme zu Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen, zu spezialisierten Projektentwicklern, zu Immobilienvermarktern und die Präsenz auf Immobilienmessen seien hier als Beispiele genannt. Besonders positiv betont die Geschäftsführung dabei die Expertise und die Unterstützung des Regionalmanagements, das die Liegenschaft auch vor Ort im Detail in Augenschein genommen hat.
Die Nachnutzung der Liegenschaft ist ebenfalls Teil des laufenden Unternehmensprogramms mit einer Initiative, die durch die Geschäftsleitung verantwortet wird. Selbstverständlich sind wir als Gesundheitsversorger in diesem Zusammenhang auf Unterstützung angewiesen. Diese erfahren wir jedoch von verschiedenen Seiten wie dem Landkreis, dem Regionalmanagement Nordhessen oder auch dem Stadtmarketing Rotenburg.
Für alle Beteiligten in der Geschäftsleitung des Klinikums ist es von größtem Interesse, eine Nachnutzung der Liegenschaft des HKZ zu realisieren. Hierfür wurden in der Vergangenheit bereits zahlreiche Schritte unternommen, die auch künftig in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit den verantwortlichen Beteiligten fortgeführt werden. Gleichzeitig betont die Geschäftsführung, dass die Liegenschaft Eigentum einer GmbH ist. Das Klinikum signalisiere Offenheit, wie die weiterhin vertrauensvolle Zusammenarbeit strukturiert und z.B. das Interesse der Stadt eingebracht werden könne. Selbstverständliche Grundlage sei, dass die Zusammenarbeit unter Respektierung der gegebenen Eigentumsverhältnisse der Liegenschaft und der Eigentümerverhältnisse des Unternehmens konstruktiv gestaltet werde.

